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Neue Impfzeiten für arbeitende Bevölkerung – Termine für das Wochenende bereits buchbar

Themenbild: Pixabay

Magdeburg. In dieser Woche können sich noch 1.400 Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Termine für Erstimpfungen am Samstag und Sonntag sind heute Nachmittag buchbar. Zudem sollen ab Juli mehr Termine an den Wochenenden angeboten werden, um der arbeitenden Bevölkerung den Zugang zur Impfung zu erleichtern.

Am 3. und 4. Juli 2021 haben 1.390 Magdeburger*innen ab 18 Jahren die Gelegenheit, sich mit mRNA-Vakzinen (BioNTech/ Pfizer und Moderna) gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Termine werden sind bereits freigeschaltet und richten sich vor allem an die arbeitende Bevölkerung, die montags bis freitags bislang keine Impftermine wahrnehmen konnte. Der Link zum Buchungsportal sowie Informationen zu allen benötigten Dokumenten sind auf www.magdeburg.de/Impfen zu finden.

Zudem sollen im Magdeburger Impfzentrum nun mehr Erstimpfungen an den Wochenenden stattfinden. Bei hoher Nachfrage könnte samstags und sonntags auch ein Zwei-Schicht-System zur Abarbeitung der Impfungen aufgesetzt werden. Dadurch sollen Berufstätige leichter Impftermine wahrnehmen können.

Im Hinblick auf die bevorstehende Ferienzeit soll es Termine mit verkürzten Impfintervallen geben. An bestimmten Tagen kann bei mRNA-Impfstoffen (BioNTech/ Pfizer und Moderna) künftig die Zweitimpfung 4 Wochen nach der Erstimpfung stattfinden. Hierfür müssen allerdings genügend Kapazitäten (medizinisches Personal und Impfstoff) genau 4 Wochen nach der Erstimpfung im Impfzentrum vorhanden sein. Diese Termine würden im Impfkalender gesondert ausgewiesen werden. Damit sollen Terminkonflikte für Familien mit fest gebuchtem Urlaub vermieden werden. Dies ist medizinisch sinnvoller als wenn die Impfwilligen bis zum Schuljahresbeginn im September mit der Erstimpfung warten.

Zweitimpftermine

Für das Magdeburger Impfzentrum sind Wünsche nach Terminverschiebung eine hohe logistische Herausforderung. Inzwischen werden Vakzine von vier Herstellern benutzt. Aus den einzelnen Chargen können unterschiedlich viele Spritzen aufgezogen werden. Durch Einzelwünsche könnte es sein, dass für einen bestimmten Impfstoff nicht genügend Impfwillige bereitstehen und am Ende des Tages Impfstoff weggeworfen werden muss. Zudem könnten sich Aufwand und Fehlerquote bei der Organisation im Impfzentrum erhöhen.

Aus diesen Gründen ist eine flexible Terminierung per se im Impfzentrum nicht möglich. Nur in absoluten Notfällen wie einem Krankenhausaufenthalt können sich Betroffene an impfreporting@stadt.magdeburg.de wenden und um einen anderen Zweitimpftermin bitten. Alle anderen Personen, die bereits erstgeimpft sind und eine Verschiebung ihrer Zweitimpfung wünschen, werden gebeten, sich an eine Haus- oder Facharztpraxis zu wenden.

Bislang nicht erreichte Personengruppen

Um noch mehr Migrant*innen von der Corona-Schutzimpfung zu überzeugen, wird das Sozialdezernat noch einmal mehrsprachige Flyer verteilen lassen. In diesen sind der Nutzen der Immunisierung dargestellt und der Weg zu Impfterminen erläutert. Zur Verteilung sollen weitere Institutionen in der Stadt genutzt werden, u.a. die BürgerBüros, das Jobcenter und verschiedene Projekte in den Stadtteilen. Auch über die Ansprache auf spezifischen Social-Media-Kanälen und die Nutzung von Erklärvideos in verschiedenen Sprachen soll die Impfbereitschaft erhöht werden.

Weitere Hinweise

Basierend auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden im Magdeburger Impfzentrum folgende Personengruppen nicht geimpft:

Anzeige. Scrolle, um weiterzulesen.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (Ausnahme: Jugendliche ab 16 mit Ausbildung/ Beschäftigung in medizinischen und pflegerischen Bereichen)
  • Schwangere und Stillende
  • Personen unter 60 Jahren mit Vakzinen von AstraZeneca (Erstimpfung) bzw. Johnson&Johnson
  • Genesene vor Ablauf der 6 Monate nach der Genesung (diese erhalten nur eine Impfung)

PM/Landeshauptstadt Magdeburg

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